Wps FileWorker4Adobe®InDesign® Test und Fragen

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Verena Brandl
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Wps FileWorker4Adobe®InDesign® Test und Fragen

Beitrag von Verena Brandl » 1. Feb 2013, 07:41

Guten Morgen!

Ich habe versucht die InDesign-Dateien vom Datenserver mit „Wps filWorker4ID 2“ auf die lokale Platte zu kopieren. Allerdings dauerte das etwas länger. Da bin ich mit Drag&Drop von Ordner zu Ordner schneller. Was allerdings sehr schön ist, dass ich „Speichern unter“ auswählen kann. Das kann unter Umständen die Dateigröße massiv reduzieren, was bei unseren Dateien schon schnell mal der Fall ist.

Das mit der Dateisammlung habe ich noch nicht richtig verstanden … Das sind die Dateien, die ich ausgewählt habe, oder? Und wenn ich die Sammlung speichere und wieder öffne, spricht das Programm die zuvor ausgewählten oder die konvertierten Dateien an?

Was ich mir noch gedacht habe. Die Dateien werden ja alle über IDML oder INX in andere InDesign-Versionen konvertiert. Dabei entstehen aber keine nativen Konvertierungsdaten. Wäre es möglich ein Zusatztool einzubauen, dass Seitengröße, Spaltenbreiten etc. der zu konvertierenden Datei ausliest und eine neue Datei mit diesen Informationen erstellt? Das war nur eine Idee von mir, ist aber wahrscheinlich sehr aufwendig umzusetzen …

Insgesamt ist es ein sehr nützliches Programm. Es wäre für uns ziemlich praktisch wenn wir mehr mit Stapelverarbeitung arbeiten würden.

Liebe Grüße,
Verena

wernerperplies
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Re: Wps FileWorker4Adobe®InDesign® Test und Fragen

Beitrag von wernerperplies » 1. Feb 2013, 09:04

Guten Morgen Frau Brandl,

ich freue mich, dass Sie meiner Anregung nachgekommen sind und Ihre Fragen hier im Forum stellen.

Willkommen im Wps FileWorker4Adobe®InDesign®-Forum.
Ich habe versucht die InDesign-Dateien vom Datenserver mit „Wps filWorker4ID 2“ auf die lokale Platte zu kopieren. Allerdings dauerte das etwas länger. Da bin ich mit Drag&Drop von Ordner zu Ordner schneller.
Na ja, mein Programm soll ja nicht unbedingt die einfache Kopierfunktion des Betriebssystems ersetzen, aber lassen Sie mich doch diese Aussage etwas hinterfragen und erläutern:
  • WpsFileWorker4Indesign verwendet für Dateien mit gleicher Dateierweiterung normalerweise die Kopierfunktion des Betriebssystemes, hierbei sollte sich das Zeitverhalten nicht merklich unterscheiden, allerdings werden die Dateien einzeln kopiert, um in Fehlersituationen kontrolliert reagieren zu können.

    Zur Zeit einzige Ausnahme ist der Kopiervorgang für Indd-Dateien, hier müssen Sie als Anwender unterscheiden, ob Sie eine einfache Kopie (schnell) oder zum Aufräumen "Sichern unter ..." wählen, denn bei diesem Vorgang wird jede Datei in InDesign geöffnet, abgespeichert mit einem Namen und geschlossen. Das dauert naturgemäß länger.

    Beispiel Ziel Indd:
    Bild
  • Mit Dauert etwas länger könnten Sie natürlich auch den kompletten Arbeitsvorgang meinen:
    Statt Drag&Drop, Dateien laden und Konvertierung starten.
    Das wäre sicherlich richtig, aber gegenüber einem reinen Kopieren erstellen Sie eigentlich ein kleines Programm, dass Sie beliebig oft wiederholen können.
    Aber in einem Punkt haben Sie recht, Drag&Drop könnte auch für mein Programm eine Bereicherung sein, - ich werde darüber nachdenken.
Das mit der Dateisammlung habe ich noch nicht richtig verstanden … Das sind die Dateien, die ich ausgewählt habe, oder? Und wenn ich die Sammlung speichere und wieder öffne, spricht das Programm die zuvor ausgewählten oder die konvertierten Dateien an?
Das sind nicht nur Dateien, sondern wie grade erwähnt, kleine ToDo-Anweisungen die für jede Datei festlegen, wie sie zu öffnen ist, und mit welchen Optionen sie weiter verarbeitet werden soll.

Dabei werden beim Laden einer Datei alle zutreffenden, eingeschalteten Optionen der Menues mit abgespeichert:

Beispiel Eintrag Dateisammlung:

Bild
Was ich mir noch gedacht habe. Die Dateien werden ja alle über IDML oder INX in andere InDesign-Versionen konvertiert.
Jein
Mein Programm macht genau das, was Sie Ihm sagen:
  • Wenn Sie z. B. eine CS3-Indddatei mit CS6 öffnen, findet die Konvertierung direkt nach dem Öffnen statt, anschließend wird die Datei im gewählten Zielformat gespeichert.
  • Wenn Sie mit CS4 eine IDML-Datei öffnen und als Ziel INX eingeben, können Sie die Datei anschließend in CS3 öffnen.
  • Oder der berühmt/berüchtigte Vollwaschgang:
    Quelle Indd, Ziel IDML, Quelle IDML Ziel INDD.
Bei all diesen Vorgängen wird selbstverständlich der Dateiname der Quelldatei für die Zieldatei unter Verwendung der Regeln für das Überschreiben verwendet.
Wäre es möglich ein Zusatztool einzubauen, dass Seitengröße, Spaltenbreiten etc. der zu konvertierenden Datei ausliest und eine neue Datei mit diesen Informationen erstellt? Das war nur eine Idee von mir, ist aber wahrscheinlich sehr aufwendig umzusetzen …
Ich denke ja, aber wäre das sinnvoll?

Ich habe ein Skript geschrieben, dass alle Einstellungen einer InDesigndatei auslesen kann, aber dabei könnten einige tausend Einstellungen ausgelesen werden müssen, und das wäre, meine ich, nicht sehr praktikabel.

Ich vermute mal, Sie wollen so etwas wie eine Vorlagedatei erzeugen (bei Corel Ventura war das übrigens ein Menupunkt).

Wenn das so ist, würde ich nicht die Eigenschaften auslesen, sondern die Inhalte löschen und das Ergebnis in eine neue Datei speichern.

Aber auch dabei müsste gut überlegt werden, was dabei genau zu machen wäre.

Mit der kommenden Pro-Version kann man Java-Skripte in den Konvertiervorgang einbinden, damit wäre so etwas ohne Änderung des Programmes zu realisieren.
Insgesamt ist es ein sehr nützliches Programm. Es wäre für uns ziemlich praktisch wenn wir mehr mit Stapelverarbeitung arbeiten würden.
Danke.

Stapelverarbeitung ist kein Selbstzweck, sondern sollte immer dann eingesetzt werden, wenn es einen Nutzen bringt.

Das ist immer dann der Fall, wenn sich Vorgänge wiederholen oder eine Reihe von Arbeiten nacheinander abgearbeitet werden müssen.

Wie wäre es zum Beispiel, wenn Sie nach getaner Arbeit alle Ihre bearbeiteten Dateien mit Sichern unter... auf Ihren Server kopieren würden?

Oder anders ausgedrückt:

Wps FileWorker4Adobe®InDesign® gibt Ihnen die Gelegenheit für creative oder produktive Pausen.
einen schönen Tag wünscht

Werner Perplies
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Verena Brandl
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Re: Wps FileWorker4Adobe®InDesign® Test und Fragen

Beitrag von Verena Brandl » 19. Feb 2013, 12:03

Ich habe ein Skript geschrieben, dass alle Einstellungen einer InDesigndatei auslesen kann, aber dabei könnten einige tausend Einstellungen ausgelesen werden müssen, und das wäre, meine ich, nicht sehr praktikabel.

Ich vermute mal, Sie wollen so etwas wie eine Vorlagedatei erzeugen (bei Corel Ventura war das übrigens ein Menupunkt).

Wenn das so ist, würde ich nicht die Eigenschaften auslesen, sondern die Inhalte löschen und das Ergebnis in eine neue Datei speichern.
Genau, so eine Art "Vorlagedatei" meinte ich.

Wenn aber nur die Inhalte gelöscht werden, habe ich keine neue native Datei.
Mein Gedanke dabei war, dass spezielle Informationen ausgelesen werden und mit diesen dann die neue Datei erstellt wird. Restliche Einstellungen können Standardvoreinstellungen bleiben.

Wenn aber nur die Inhalte gelöscht werden, bleibt die leere Datei eine "bearbeitete" Datei, deren vorherigen Inhalte und auch Bearbeitungen Ihre Spuren hinterlassen haben (beispielsweise unter einer früheren ID-Version erstellt, aus Zwischenspeicher wiederhergestellt usw.)

Liebe Grüße,
Verena

wernerperplies
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Re: Wps FileWorker4Adobe®InDesign® Test und Fragen

Beitrag von wernerperplies » 19. Feb 2013, 12:49

Hallo Verena,
Wenn aber nur die Inhalte gelöscht werden, habe ich keine neue native Datei.
Mein Gedanke dabei war, dass spezielle Informationen ausgelesen werden und mit diesen dann die neue Datei erstellt wird. Restliche Einstellungen können Standardvoreinstellungen bleiben.

Wenn aber nur die Inhalte gelöscht werden, bleibt die leere Datei eine "bearbeitete" Datei, deren vorherigen Inhalte und auch Bearbeitungen Ihre Spuren hinterlassen haben (beispielsweise unter einer früheren ID-Version erstellt, aus Zwischenspeicher wiederhergestellt usw.)
Ok, ich glaube, jetzt habe ich begriffen, was unter dem Begriff native Datei hier zu verstehen ist.

Aber wie könnte die Realisierung aussehen?

Soll ich wirklich alle möglichen Einstellungen einer InDesign-Datei anbieten, und der Anwender wählt dann aus?

Ich habe gerade mal nachgesehen, ein Dokument enthält bei InDesign CS6 auf der obersten Ebene 193 Eigenschaften, und viele dieser Eigenschaften haben auch Eigenschaften, und diese auch. ...

Alternativ, wo stehen überall Spuren, die auf die Extistenz eines Vorgängerdokuments hinweisen könnten?

Vielleicht wäre es einfacher, diese Spuren zusätzlich zum Inhalt zu löschen.
einen schönen Tag wünscht

Werner Perplies
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Verena Brandl
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Re: Wps FileWorker4Adobe®InDesign® Test und Fragen

Beitrag von Verena Brandl » 19. Feb 2013, 13:36

Hallo Werner,

wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Dokumente auf die Dauer weniger "korrupt" werden, wenn man wirklich eine komplett neue Datei erstellt. Was InDesign im Hintergrund sich da immer abspeichert weiß ja bekanntlich keiner so genau ... Auch wenn damit verbundene Probleme leichter zu lösen sind, als gedacht ;)

Mir geht es speziell um diese Einstellungen, die ausgelesen werden sollten:
  • Seitengröße

  • Anschnitt und Infobereich

  • Satzspiegel (Seitenränder und Spalten)

Und bei den Voreinstellungen (Strg + K)
  • Grundlinienrastereinstellungen

  • Erweiterte Einstellungen für Hoch- und Tiefgestellt

  • Fußnotenoptionen


Es müssten also nicht alle Einstellungen angeboten werden, das wären ja wirklich viel zu viele ... Da verstehe ich Ihre Einwände.

Wäre es möglich, dass man nur diese aufgezählten Voreinstellungen auslesen lässt und nur mit diesen eine neue native Datei erstellt? Beim Rest könnte die Voreinstellung bleiben, die InDesign vorsieht.

Liebe Grüße,
Verena

wernerperplies
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Re: Wps FileWorker4Adobe®InDesign® Test und Fragen

Beitrag von wernerperplies » 19. Feb 2013, 16:48

Hallo Verena,

Mir geht es speziell um diese Einstellungen, die ausgelesen werden sollten:
Seitengröße
Anschnitt und Infobereich
Satzspiegel (Seitenränder und Spalten)
Und bei den Voreinstellungen (Strg + K)
Grundlinienrastereinstellungen
Erweiterte Einstellungen für Hoch- und Tiefgestellt
Fußnotenoptionen
Wäre es möglich, dass man nur diese aufgezählten Voreinstellungen auslesen lässt und nur mit diesen eine neue native Datei erstellt?
Ja, jetzt müsste man nur noch herausbekommen, wie das andere Anwender sehen.
Und bei den Voreinstellungen
Meinen Sie die Dateivoreinstellungen, oder die InDesign-Voreinstellungen?

Bei den InDesign-Voreinstellungen habe ich für Windowsanwender die Idee, eine Speicherfunktion anzubieten, die den ganzen Voreinstellungsordner zippt und speichert.

Dazu dann eine Wiederherstellungsfunktion, mit der der Zustand einer gesicherten Einstellungsumgebung auf Knopfdruck wieder hergestellt werden kann.

Auch hier würde ich mich natürlich freuen, wenn ich erfahren könnte, ob eine solche Entwicklung sinnvoll ist und ausreichend Interessenten fände.
einen schönen Tag wünscht

Werner Perplies
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Re: Wps FileWorker4Adobe®InDesign® Test und Fragen

Beitrag von Verena Brandl » 21. Feb 2013, 16:26

Ich meinte Dateivoreinstellungen, sorry!

Ja würde mich auch interessieren, wie andere Nutzer da vorgehen bzw. das sehen ...

Aber Ihre Idee
Bei den InDesign-Voreinstellungen habe ich für Windowsanwender die Idee, eine Speicherfunktion anzubieten, die den ganzen Voreinstellungsordner zippt und speichert.

Dazu dann eine Wiederherstellungsfunktion, mit der der Zustand einer gesicherten Einstellungsumgebung auf Knopfdruck wieder hergestellt werden kann.
wäre für mich ziemlich praktisch ... ;)

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